Turnierberichte

Liebe Hobbies und Turnierveranstalter,

hier habt ihr die Möglichkeit ausführlich über eure Turniere und Erlebnisse zu berichten.
Egal ob als Ausrichter oder Teilnehmer.

Hobbits Outdoor Cup 2013

Erstellt am Dienstag, 28. Mai 2013

Der Hobbits-Cup 2013, eine Veranstaltung der Überraschungen und neuer Ideen.

Zwei Wochen lang haben wir sämtliche im Internet verfügbaren Wetterberichte und Vorhersagen durchforstet und es hieß immer nur : Regen, Regen, Regen. Daher hat sich Matze daran gemacht einen Spielplan B und C zu entwickeln.  (Plan B: für kurzfristige Regenunterbrechungen, Plan C: für Dauerregen und Tennishalle)

Am Mittwoch vorm Cup war es dann soweit !!! Endlich wurden für OWL positive Wettermeldungen veröffentlicht. Aber leider erst für Samstag und Sonntag gültig, sodass am Freitag die letzten Vorbereitungen unter Dauerregen durchgeführt werden mussten. (Wohnwagen aufbauen, die große Tombola vorbereiten, Theken aufbauen, Tennisanlage säubern, usw.)
Und auch Samstagmorgen, zum Glück ohne Regen, wurden schon früh die restlichen Vorbereitungen getroffen, bevor die ersten Spieler eintrafen. Pünktlich zur Mittagspause riss der Himmel dann wieder seine Pforten auf und es fing an zu regnen. Doch Petrus ließ uns nicht im Stich. Nachdem die leckeren Suppen verspeist waren, hörte es auf zu regnen, sodass nach einer kurzen Trocknungphase der Plätze die Spiele weitergehen konnten.
Am Sonntagmorgen war es wettermäßig ein Traum. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Caravangäste vor dem Clubhaus frühstücken und auch die restlichen Spieler trafen alle wohl-gelaunt auf der Anlage ein, um unter den schönsten Tennisbedingungen die Schläger zu kreuzen.

Wie schon im Vorjahr hatten sich auch diesmal wieder knapp 60 Spieler (58, um genau zu sein) zu dem Turnier angemeldet. In den Meldelisten fand man alte Bekannte und auch neue Namen aus neuen Vereinen. So kamen diesmal die Spieler wieder aus Salzkotten-Verne, Schloß Holte, Stukenbrock, Herzebrock, Gütersloh und Herford. Aber auch zwei neue Vereine durften wir begrüßen. So nahmen erstmalig Spieler und Spielerinnen aus Horn (- Bad Meinberg/ Tenniskreis Lippe) und eine Delegation ( 4 Turnierteilnehmer und 7 Begleiter) vom TC Rot Weiß Dülmen (tiefstes Münsterland) am diesjährigen Hobbits-Outdoor-Cup (kurz HOC genannt) teil. Wobei es von Vorteil war, das die Dülmener mit einem großes Troß aufgeschlagen waren, denn kurzfristig war eine Spielerin aus Horn ausgefallen und so war spontan eine Zuschauerin aus Dülmen eingesprungen, nachdem sie sich Shirt, Schläger, Schuhe und Hose von anderen Teilnehmern zusammen geliehen hatte. Diese neue Spielgemeinschaft hatte sich wohl gesucht und gefunden, denn am Ende des Turnieres standen die Beiden als Siegerinnen der Damendoppelkonkurrenz auf dem Siegerpodest. Aber auch der PSV Gütersloh mußte, zumindest am Samstag, auf das Angebot von “Leihspielerinnen“ des FC Stukenbrock zurückgreifen, da eine Vereinsvertreterin beruflich verhindert war.

Kommen wir nun zu weiteren Überraschungen und neuen Ideen des HOC´s 2013.

Erstmalig wurden Live-Bilder (alle 10 Sekunden aktualisiert) auf Hobbytennis.de gesendet und an beiden Turniertagen sah man Markus Landmann “McLandi“, den “Kai Ebel“ des Hobbytennis-TV´s, mit Mikrofon und Kameramann & Regisseur Matze im Schlepptau über die Anlage jagen. Niemand war vor ihm sicher, ob vor oder nach dem Spiel oder auch schon mal mitten im Spiel. Er kannte keine Gnade und es sind somit sensationelle Aufnahmen entstanden, die in Kürze hier auf Hobbytennis.de zu sehen sein werden. (leider müssen wir erst noch die richtigen Hilfmittel zum Schneiden erwerben)
Ebenfalls neu war die erste Ausgabe einer reinen Turnierbroschüre. In ihr waren viele Informationen zu den Hobbits-Cups ( mittlerweile 3 HOC´s und 2 HIC´s (Hobbits-Indoor-Cup)) zu finden und auch die “komplizierte“ Wertung wurde hier einmal ausführlich erklärt.
Ein weiteres Highlight am Sonntag Abend war mit Sicherheit der Auftritt der Live-Band “Chillout Projekt“. Die beiden Musiker boten mit Gitarre und Gesang echte Klassiker (z.B. Dire Straits und Rolling Stones), sodass die ganze Terrasse rockte. (wer sie buchen möchte, kann sich getrost an uns wenden)
Eine traurige Premiere gab es leider auch. Der berühmt, berüchtigte “Hobbits-Marillenbrunnen“ drohte die Vertrocknung, da es in ganz Schloß Holte-Stukenbrock einen Lieferengpass gab und somit keine Nachschub an Munition vorhanden war. Doch zum Glück hatte ein Hobbitskollege noch ein paar Reverven zu Hause, sodass, etwas verspätet, der Brunnen noch sprudeln konnte. (bis leider die Pumpe ihren Geist aufgab)

Kommen wir nun zu dem sportlichem Teil des Events auf der Tennisanlage des FC Stukenbrock.

Nachdem alle Doppel ihre Vorrundenspiele beendet hatten, ging es in die Finalspiele.
Hierbei hatte der TC Herford wieder alles im Griff. Zwei Doppel bei den Herren gemeldet, zwei Doppel in den Finalspielen. Des weiteren war der FC Stukenbrock jeweils einmal bei den Herren und einmal bei den Damen vertreten und auch die Nachbarn aus Schloß Holte waren mit einem Doppel in der Endrunde vertreten. Ganz stark zeigten sich auch die “Frischlinge“ vom TC BW Horn. Sie stellten ein Damendoppel und eine Damen-Spielgemeinschaft mit Dülmen. Komplettiert wurde das Ganze mit dem Doppel aus Salzkotten-Verne, wobei es sich diesmal um die Teamkollegen der Vohrjahressieger (Herren) handelte.

Nach 60 Minuten Spielzeit standen dann endlich die Platzierungen der diesjährigen Doppelkonkurrenzen fest.

Bei den Damen haben sich folgende Plazierungen ergeben:

1. Sieger
Judith Krimphove / Katharina Martin-Reker (TC Rot Weiss Dülmen / TC Blau Weiss Horn)
2. Sieger
Birgit Peterhanwahr / Ute Nolte (TC Grün Weiss Schloß Holte)
3. Sieger
Melanie Garnjost / Julia Heine (TC Blau Weiss Horn)
4. Sieger
Katja Ilske / Stefanie Teichmann (FC Stukenbrock)

Bei den Herren haben sich folgende Plazierungen ergeben:

1.Sieger
Kersten Heybrock / AlbertMöller (TC Herford)
2.Sieger
Thomas Glodde/Norbert Kardell (TC Herford)
3.Sieger
Berthold Fockel / Alfons Kipshagen (FC Stukenbrock)
4. Sieger
Manuel Dicke / Rudi Pauls (TC Salzkotten-Verne)

Eigentlich heißt es ja nicht, dass der Verein der die Doppelkonkurrenz gewinnt auch den Hobbits-Cup gewinnt, doch in diesem Jahr (“Ganzjahressieger 2012“) war der TC Herford wieder nicht aufzuhalten. Er holte sich auch in diesem Jahr, den begehrten “Club-Champions-Cup“ (Outdoor), der in diesem Jahr von dem 1.Vorsitzenden des Tennisbezirks OWL, Herrn Guido Volkhausen, überreicht wurde, der wohl so eine Siegerehrung gepaart mit Spiel, Spaß und Geselligkeit nicht so schnell vergessen wird. So sagte er später in einem Interview mit “Hobbytennis-TV“: „Damit etwas Neues oder Verrücktes entsteht, muss es ein paar “Bekloppte“ geben, die mehr machen als man muss.“ (wen er wohl  mit "Bekloppte" gemeint hat ?!?!)

interview mclandi-guido volkhausen

 

Nun aber noch die Kategoriensieger:

Kategorie die meisten gewonnenen Kullerbälle, der sogenannte "Kullerballkönig":
PSV Gütersloh
Kategorie die meisten gewonnenen schönsten Punkte, der sogenannte "schönster Punkt":
TC Herzebrock
Kategorie die meisten gewonnenen ältestes Doppelpunkte, das sogenannte "ältestes Doppel":
TC Grün Weiss Schloß Holte
Kategorie die meisten gestellten Teams, der sogenannte "TC Rudel":
FC Stukenbrock
Kategorie die meisten gewonnen Spiele, der sogenannte "Punktegeier":
TC Salzkotten-Verne
Kategorie Sonderpreis fürs erste Mal dabei, die sogenannten "Frischlinge":
TC Horn und TC Rot Weiss Dülmen

Alles in allem war das Turnier ein voller Erfolg, nicht nur vom Wetter (Montag war es schon wieder am Regnen), sondern auch von der tollen Stimmung. Einen großen Anteil daran hatten unter anderem die Gäste und besonders auch die vielen Helfer (querbeet durch alle Mannschaften der Tennisabteilung des FC Stukenbrock), sowie die vielen Unterstützer (Werbepartner und Sponsoren).
Das bestätigt wieder unseren Standpunkt das Leistungstennis gepaart mit Hobbytennis “Großes“ auf die Beine stellen kann, um einen Verein am Leben zu halten und mit Leben zu füllen.

Hobbits Outdoor Cup 2012

Erstellt am Sonntag, 03. Juni 2012

Jetzt ist es “amtlich“ !!!
War es im letzten Jahr noch eine Vermutung das Petrus ein Hobbit ist, muss es jetzt einfach wahr sein.
Denn wiedereinmal bei strahlendem Sonnenschein ging der Hobbits-Outdoor-Cup des FC Stukenbrock am Pfingstwochenende in die zweite Runde. Aufgrund der hohen Anmeldungen (60 Teilnehmer) wurde das familienfreundliche Hobbytennis - Doppelturnier diesmal an 2 Tagen durchgeführt. So konnten in diesem Jahr wieder Spieler mit ihren Familien aus Rödinghausen, Herford, Schloß Holte, Stukenbrock und Salzkotten-Verne auf der Tennisanlage am Kruskotten begrüßt werden, zudem fanden erstmalig aber auch Spieler vom PSV Gütersloh und dem TC Herzebrock den Weg zum “Home of Hobbits“.

Das die Reise in die Stadt an den Emsquellen nicht nur sportlich ihren Reiz hatte bewiesen die Teilnehmer aus Herford.
Sie nahmen das Angebot war in einem Wohnwagen des eigens eingerichteten Caravan-Camp zu nächtigen und den Samstag mit ihren Familien im nahe gelegenen Safaripark zu verbringen, bevor sie am Sonntag ins Turniergeschehen eingriffen. Aber auch auf der Tennisanlage wurde reichlich für die gesamte Familie etwas geboten. So wurden die Kinder rund um die Hüpfburg unter anderem mit Wasserspielen, Malkreide, Boccia und vieles mehr auf der Bocciaanlage des FC Stukenbrock professionell von einer Vereinskollegin betreut, während die Eltern beruhigt bei Kaffee und Kuchen das herrliche Wetter und die spannenden Matches genießen konnten.

Und Spannung herrschte vom ersten bis zum letzten Spiel.  Auch wenn es sich “nur“ um Hobbyspieler handelte, wurde um jeden Punkt hart (aber fair) gekämpft, da am Ende jeder Punkt zum Gewinn des Cups beiträgt. Und beim Hobbitscup gibt es immer reichlich Punkte zu holen. Ob beim direkten Duell auf dem Platz, beim Kullerball nach dem Match, für den schönsten (kuriosesten ) Punkt oder für das älteste Doppel. Und gerade in der letzten Kategorie gibt es in diesem Jahr von sagenhaften Extremen zu berichten. So ist aufgrund von Krankheit einer Spielerin des TC Rödinghausen die 12jährige Tochter der Spielpartnerin eingesprungen, damit der mühselig erstellte Spielplan nicht verändert werden mußte und somit die jüngste Doppelpaarung in der noch kurzen Geschichte des Hobbitscups auf dem Platz stand. Doch auch das andere Extrem war nicht zu verachten. So gab es in diesem Jahr ein “Jahrhundertdoppel“ zu beobachten. Denn bei einem der ersten Matches am Sonntagmorgen standen geballte 287 Jahre “Stukenbrocker-Menpower“ auf dem Platz. Wobei der Punkt fürs älteste Doppel mit 148 Jahren “nur“ 9 Jahre Vorsprung hatte.

 

Aber Rechnerei gab es nicht nur beim Alter. Denn um die Finalrundenteilnehmer zu ermitteln war man ohne die Hilfe von Computer und Software nahezu aufgeschmissen. So lagen viele Ergebnisse  so dicht beieinander, das erst die dritte “Hinterkommastelle“ die Entscheidung brachte, wer in die Runde der besten Acht einzieht. Erfreulich war es dann, das diese Endrunde sich aus 5 der 7 Vereine zusammensetzte.
Hierbei konnte sich bei den Damen in einem spannendem Ortsderby das Doppel Gärtner / Rotzsch (FC Stukenbrock) gegen Nolte / Meyer-Schiller (TC GW Schloß Holte) durchsetzen. Den dritten Platz sicherten sich die Damen Jüres / Wießner (TC Herzebrock) vor dem Doppel Hagen / Hagen (TC Rödinghausen).
Bei den Herren ging es nicht minder spannend zu. Hier hatten im Finale um Platz 1 Adamczyk / Apsitis ( TC Salzkotten) gegen Ester / Prielipp (FC Stukenbrock) die Nase vorn. Der dritte Platz ging an das Herforder Doppel Bogler / Stakelbeck, die sich gegen Kipshagen / Schulz vom FC Stukenbrock durchsetzten.

Nachdem die Siegerehrung der Doppelkonkurrenzen vollzogen war, fieberten alle Teilnehmer dem Ergebnis der Auswertung für den “Pott“ entgegen um zu erfahren welcher Verein beim 2012er Hobbits-Outdoor-Cup am erfolgreichsten war. 
Gegen 20 Uhr war es dann endlich soweit. Der Bürgermeister von Schloß Holte-Stukenbrock stand bereit, um dem Sieger die begehrte Trophäe zu überreichen. Aber erst nachdem die Sieger der einzelnen Kategorien (Kullerballkönig: TC Herford, Älteste Doppel: TC GW Schloß Holte, schönster Punkt: TC Rödinghausen, Punktegeier: TC RW Salzkotten, TC-Rudel: FC Stukenbrock, Frischlinge: PSV Gütersloh und TC Herzebrock) mit T-Shirts gekürt worden sind, wurde “das Ding“ unter tosendem Applaus und Konfettiregen dem TC Herford übergeben, der sich knapp vor dem FC Stukenbrock durchsetzten konnte.
Somit reiht sich der TC Herford nach dem FC Stukenbrock (Outdoor 2011) und dem TC Rödinghausen (Indoor 2011) in die Liste der Sieger des Hobbitscups ein.

 

Bis spät in die Nacht wurde der Gewinn des Pokals und der erfolgreiche Abschluß des Turnierwochendes an der  Cocktailbar gefeiert und alle freuen sich schon auf den Herbst, wenn sich der ostwestfälische Hobbytenniszirkus wieder  in Mühlenhausen/Thüringen trifft, um dort erneut den Wanderpokal beim Hobbits-Indoor-Cup 2012 aus zuspielen.

An dieser Stelle möchten wir uns bei all den vielen freiwilligen Helfern der Tennisabteilung FC Stukenbrock und den Sponsoren der Tombola für ihre Unterstützung bedanken, den ohne sie wäre ein Tennisturnier in der Größenordnung nicht zu bewältigen.

Hobbits INDOOR Cup 2011

Erstellt am Donnerstag, 24. November 2011

Zu Gast in der "Thomas-Müntzer-Stadt"

Nachdem Motto: "Teamgeist-Vereinsleben-Geselligkeit-Spaß" trafen sich von Freitag, dem 4.11, bis Sonntag, den 6.11., 49 Hobbytennisspieler und 17 Kindern aus vier ostwestfälischen Tennisvereinen zum "Hobbits-Indoor-Cup 2011" im Sporthotel Mühlhausen in Thüringen.

Gespielt wurden eine Damen- und eine Herren-Doppelkonkurenz, wobei der TC Kaunitz nur Damendoppel stellte und die Vereine TC Herford, RTC Rödinghausen und FC Stukenbrock sowohl Damen- als auch Herrenteams ins Rennen um den "Hobbits-Club-Champion-Cup" schickten.
Gespielt wurde ein langer Satz auf Zeit. Punkte für den "Pott" konnte in 7 Kategorien gesammelt werden.
Es gab Punkte für Match-Siege, für gewonnene Spiele, für Anzahl der Teams, für "schönste Punkte", für das älteste Doppel, für gewonnene "Kullerbälle" und am Ende beim "Hobbits-Quiz".
Dadurch konnte jeder Teilnehmer seinen Beitrag zum Team leisten und auch die Kinder waren in der Lage beim Quiz Punkte zu erspielen.
Und das Schönste an der "komplizierten" Punktevergabe war, dass nur die Turnierleitung, und das nur mit Hilfe eines PC´s, den Überblick behielt und die Spannung bis zu Schluß gewährleistet war.

Schon nach dem ersten Besuch auf ihren Zimmern wußten die Spielerinnen und Spieler, warum sie die über 200 km lange Anreise in Kauf genommen hatten. Denn dort fanden sie neben ihren Spielausweisen und Spielplänen auch eine kleine Flasche "Hobbits-Marille", Selbst für die Kids lagen schon die "Schlicker-Tüten" bereit.
Nur viel Zeit blieb ihnen nicht, um sich von der Autofahrt zu erholen, den bereits um 12 Uhr sollten die ersten "Hobbits-Indoor-Cup-Spiele" beginnen.



Erstaunlicherweise standen alle 12 Teilnehmer der ersten Partien pünktlich auf den Plätzen und warteten auf den Startschuß.
Fünf lange Stunden wurden die Bälle gequält, gejubelt, geflucht, gekullert und gerechnet bevor um 17 Uhr der sportliche Part des ersten Tages beendet wurde.
Zwischenzeitlich waren auch die restlichen Teilnehmer mit Familien eingetrudelt, sodaß mit dem reichhaltigen Buffet um 18 Uhr der geselligen Part des Cups eingeläutet wurde.



Samstagmorgen kurz vor acht in Mühlhausen...während sich die Turnierleitung mühsam aus dem Bett quälte, standen bereits die ersten Damendoppel, frisch gestärkt mit Kaffee, Müsli und Brötchen, an den Plätzen, um den zweiten Spieltag zu einzuläuten.

Da an diesem Morgen die Plätze von 10-12 Uhr von anderen Hotelgästen belegt waren, nutzten Kinder und spielfreie Hobbies die Gunst der Stunde, um die geschichtsträchtige Stadt Mühlhausen mit Hilfe der heimischen Stadtführer zu erkunden und ein wenig zu shoppen. Ein kleine Gruppe konnte sich sogar die Zeit nehmen ins "nur" 50km entfernte Erfurt (nicht zu verwechseln mit: "Herford" ) zu fahren, da sie ihre Vorrundenspiele bereits komplett am Freitag erledigt hatten. Pünktlich um zwölf ging es dann endlich mit dem Tennis weiter sodas bis 17 Uhr die letzten Punkte auf dem Court gesammelt werden. Doch auch die Kinder kamen nicht zu kurz. Da zwischendurch der ein oder andere Platz nicht benötigt wurde, nahmen sich ein paar Spieler und Spielerinnen die Zeit, um den Kids Bälle zu zuspielen und kleine Spielchen zu machen. Und auch für verletzte oder nichttennisspielende Teilnehmer der Fahrt bot das Hotel einiges an Alternativen. So konnte der gesamte Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpools genutzt werden oder man trieb sich beim Fitnesstraining, Badminton, Squash und Tischtennis den Schweiß aus den Poren.

Nachdem sich alle am reichhaltigem italienischen Buffet von den Anstrengungen des Tages erholt hatten und der Marillenbrunnen eröffnet war, galt es noch einmal alles zu geben, um entscheidene Punkte für den "Pott" zu holen. In insgesamt 15 Spielen hatten die Teammitglieder der angereisten Vereine die Möglichkeit mit Geschick, Wissen, Talent und Glück die Hände näher an den "Hobbits-Cup" zu legen.

So mußten Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft werden oder es mußte im Kopf die Anzahl der Buchstaben einzelner Wörter gezählt werden. Geschicklichkeit war nicht nur beim "Schnibbeln" (Bierdeckel mußten aus knapp einem Meter in einen Papierkorb "geschnibbelt" werden) gefragt, sondern auch ein Tennisball mußte einmal auf den Boden "ditschen", bevor er sein Ziel, einen auf dem Tisch plazierten Eimer, erreichen sollte. Leider konnten in beiden Kategorien keine Punkte vergeben werden, sodas man sich fragen mußte: "Liegts am Spieler oder am Spiel?" Widergutmachung konnten die Vereinsvertreter dann im nächsten Spiel. Und das hieß "Ching Bum". Hier mußte, bei Eins beginnend, der Reihe nach durchgezählt werden. Nur das bei jeder Zahl, die durch 7 teilbar ist oder eine 7 enthält, "Ching" gesagt werden mußte. (bei der Zahl 5 hieß es dann allerdings "Bum"). Fingerspitzengefühl war dann aber wieder beim Apfelschälen gefragt. Hier wurde nicht nur die schnellste Zeit belohnt, sondern auch für die längste zusammenhängende Apelschale gab es 2 Punkte. Mit dem Spiel "Dalli-Klick" stand auch ein Klassiker der deutschen Fernsehgeschichte auf der Programmliste. "Verkehrt rum" denken, war dann nicht nur bei " Musikstücke rückwärts raten" gefragt, denn auch beim Spiel "TEBAHPLA" mußte das Pferd von hinten aufgezäumt werden. Hierbei mußte das Alphabet von P an rückwärts aufgesagt werden, wobei es gleich eine "Weltklasse"-Vorlage von 33 Sekunden zu schlagen galt, die dann mit rekordverdächtigen 16 (in Worten: Sechszehn) Sekunden geknackt wurde. Für staunende Gesichter sorgte auch das Spiel " Ich packe meine Tennistasche". Nachdem sich relativ zügig 2 Spieler aus der Runde verabschiedeten, lieferten sich die Damen aus Kaunitz und Stukenbrock ein spannendes Duell und hatten am Ende 16 Teile in ihren Taschen untergebracht bis die Entscheidung gefallen war.

Aber auch die Kids kamen an diesem Quizabend nicht zu kurz. So konnten sie bei zwei Spielen ("Würfelspiel" und "Spitz pass auf") die Farben ihres Vereins vertreten, wobei die Kaunitzerdamen sich bei den anderen Vereinen bedienen mußten, da sie diesmal keine "U 18"-Spieler in ihren Reihen hatten.

Nachdem nun Spiele beendet waren, galt es für die Turnierleitung die Punkte des "Hobbits-Quiz" in die Gesamtwertung einzupflegen, damit der "Hobbits-Club-Champion-Cup" dem verdienten Gewinner überreicht werden konnte. Zwar hatte der FC Stukenbrock den Quiz gewonnen, doch es reichte nicht ganz, um dem Team aus Rödinghausen den Pott noch auf der Zielgeraden zu entreißen, den auf dem Tenniscourt hatten der RTC schon einiges an Punkten vorgelegt.



Bei der anschließenden Siegesfeier, wurde dann zwar fröhlich, aber nicht zu feucht gefeiert, da am nächsten Morgen noch die Finalspiele des Tenniswochenendes ausgetragen werden mußten und noch einmal voller Einsatz gefragt war.



Um zehn Uhr betraten, noch leicht angeschlagen vom "vielen Sport", die ersten Spieler/innen die Plätze. Bis 13.30 Uhr wurden zum letzten Mal an diesem Wochenende die Schläger geschwungen, bis am Ende die Sieger der Doppelwertung des diesjährigen "Hobbits-Indoor-Cups" feststanden. In der Herrenwertung konnten sich schlußendlich Gärtner/Ilske vor Engelns/Ester und Grewe/Mühlenweg durchsetzen und bei den Damen verwiesen Habighorst/Hartwig die Doppelpaarungen Hagen/Hagen und Rotzsch/Catic auf die Plätze.



Nachdem dann die Koffer gepackt und in den Autos verstaut waren, trafen sich dann fast alle Teilnehmer zum "Thüringer-Knödel-Essen", bevor es auf die Heimfahrt ging und alle waren sich einig, das die Teilnahme für 2012 so gut wie gesichert ist.

Hobbits Outdoor Cup 2011

Erstellt am Freitag, 17. Juni 2011

Petrus muss ein Hobbit sein...

...denn warum sonst sollte er die Turniervorbereitungen der Stukenbrocker Hobbits mit strahlendem Sonnenschein belohnen.

Denn es war einzig das Wetter, das die Hobbits für den 1. Hobbits-Cup nicht planen und vorbereiten konnten.

 

Der "Pott" war poliert, die Keybands mit den Namensschilder und die Turnierbroschüren lagen bereit, der Marillebrunnen sprudelte (natürlich noch mit "Platzpatronen") und vieles mehr, sodas die angereisten Teilnehmer pünktlich am Pfingstsonntag um 9.30 Uhr auf der Tennisanlage des FC Stukenbrock begrüßt werden konnten, wobei zu bemerken ist, dass die ersten Gäste die weiteste Anreise hatten. Nachdem Abteilungs- und Turnierleiter André Kraatz die ganze "Hobbymeute" (48 Teilnehmer, und keine Absage) im Namen des FC Stukenbrock begrüßt hatte, wurde der Spielmodus und die einzelnen Wertungskategorien von Markus Beermann (Turnierleitung), Matthias Ilske und Alexander Brock (Organisationteam) vorgestellt und erklärt. 

Bevor die ersten Spieler auf die Plätze geschickt wurden, gab es noch eine Demonstration der Kategorie "Kullerball", sodas jedem sofort klar wurde, das an diesem Tag auch der Spaß und die Geselligkeit im Vordergrund stand. Pünktlich um 10.20 Uhr ertönte dann das erstemal die "Turnierpfeife" Berry und der 1. Hobbits-Cup galt als eröffnet. 
Ab jetzt hieß es für alle Teams in 35 Minuten Spielzeit so viel Spiele wie möglich für sich und den eigenen Club zu sammeln, denn am Ende des Tages sollten nicht nur die erfolgreichsten Doppel, sondern auch der erfolgsreichste Verein geehrt werden.

 

 

Das es beim Tennis immer wieder kleinere Diskussionen um knappe Bälle gibt (war der Ball nun Aus oder nicht) ist ja völlig normal, aber in der Kategorie "ältestes Doppel" hingegen, war dies natürlich völlig ausgeschlossen.
Auch die Regeln beim "Kullerball" waren eindeutig und sorgten für einige Unterhaltung bei den zahlreich erschienen Zuschauern.
Einzig in der Kategorie " schönster/kuriosester Punkt" gab es das ein oder andere Mal leichten Gesprächsstoff, wobei bei keiner Einigung der Punkt für keins der Doppel gewertet wurde.
In einer Wertungskategorie stand der Sieger jedoch schon vor Beginn des Turniers fest.
In "die meisten gemeldeten Doppelteams " hatte in diesem Jahr klar der FC Stukenbrock mit 11 Teams (4 Damen/ 7 Herren) vor dem RTC Rödinghausen mit 6 Teams (3 Damen/ 3 Herren) die Nase vorn.


 

Nach der halbstündigen Mittagspause, frisch gestärkt durch Bockwurst und Salat, ging es nun in den Endspurt der Gruppenphase, damit pünktlich zur Kaffeepause die Kandidaten der Finalrunden feststehen würden und sich alle Spieler nach 3 Gruppenspielen die ersten "Kaltgetränke" verdient hatten. Während sich schon einige Teams relativ sicher ihren Finaleinzug errechnet und verdient hatten, waren doch das oder andere Team der Meinung sie wären schon ausgeschieden.  So kam es also, das Doppelteams bereits frisch geduscht von ihrem Einzug ins Halbfinale erfuhren und sich wieder in die "Kluft" schmeissen mußten. 
Das es bei einem "Premierenturnier" auch mal zu kleinen "Pannen" kommen kann, ist eigentlich normal. Warum sollte das beim Hobbits-Cup also nicht auch so sein?
So kam es nämlich, das auch ein Rödinghausener-Damen-Team überraschend in die Enrunde eingezogen war. Sie wurden also informiert, das sie sich wieder umziehen müßten, doch auf dem zur Kabine wurden sie aufgehalten und es wurde ihnen mitgeteilt, das es sich um einen Rechenfehler handelte und sie doch nicht drin wären. Also wieder zurück zur Terrasse und sich doch wieder dem geselligen Teil des Turniers widmen.
Aber wie das so bei den Hobbits schon mal passiert, es war wieder eine "Ente". Denn sie waren doch in der Finalrunde. So zogen bei den Damen 2 Teams vom TC GW Schloß Holte, 1 Team vom RTC Rödinghausen und 1 Team vom FC Stukenbrock in die Halbfinale ein.Bei den Herren stellte der FC mit 3 Teams und der RTC mit einem Team die besten vier Doppel des Tages.

Angefeuert von den restlichen Teilnehmern und Zuschauern, die es sich beim mittlerweile "scharfgestellten" Brunnen und kühlem Blonden gemütlich machten, betraten die Akteure die rote Asche, um in  jeweils 45 Minuten- Spielen die "kleinen Pötte" auszuspielen.

 

 

Während sich Ilske/Brock (FC) aufgrund der von Wadenkrämpfen gebeutelten Gegner Engelns/Ester (FC) klar durchsetzen konnten, hatten es Grewe/Cosack (FC) deutlich schwerer ihre Gegenspieler Schneider/Wostbrock (RTC) auf Abstand zu halten, doch zu guter letzt konnten sie den knappen Vorsprung bis zur Ziellinie retten und standen im großen Finale der Herren.

Bei den Damen setzten sich Meyer-Schiller/Grewe (GW SH) gegen Gärtner/Göke (FC) in einem von spannenden Ballwechseln gezeichneten Spiel durch und trafen somit im großen Finale auf ihre Vereinskolleginnen Splichal/Nolte, die sich relativ klar das Spiel um Platz 1 gegen das Doppel Obermeier/Habighorst vom RTC sicherten. Gegen 18.30 Uhr war es dann endlich geschafft.
 Die Sieger des 1. Stukenbrocker Damen-und Herren-Hobby-Doppelturniers standen fest. Bei den Damen belegten Lydia Meyer-Schiller mit Margot Grewe den 1.Platz vor Ludmilla Splichal mit Ute Nolte (alle TC Grün-Weiß Schloß Holte).

 

 

Platz 3 errangen Melanie Gärtner und Stephanie Göke vom FC Stukenbrock vor Ines Obermeier mit Sandra Habighorst aus Rödinghausen. Bei den Herren konnten sich Matthias Ilske mit Alexander Brock vom FC Stukenbrock vor ihren Hobbits-Kollegen Theo Grewe und Martin Cosack den Großen der "kleinen Pötte" sichern.
Der 3.Rang ging dann schließlich nach Rödinghausen an Norbert Schneider und Uli Wostbrock vor dem FC Doppel Manfred Engelns/Klaus Streck (da Christhoper Ester verletzungsbedingt aufgeben mußte).


Somit war der sportliche Teil des Tages abgeschlossen und alle konnten nun ganz entspannt duschen gehen, um sich anschließend an den Leckereien vom Grill stärken, denn bei den Hobbits ist ja bekanntlich noch lange nicht Schluß.
Während sich die Aktiven unter die anderen Gäste mischten und sich die Wartezeit mit Weizen und Drinks von der Longdrinkbar vekürzten, waren André Kraatz und Markus Beermann (Berry) als Turnierleitung mit der Ergebnisauswertung für den "Pott", dem Hobbits-Club-Champion-Cup, völlig ausgelastet.
Es mußte die Punkteverteilung in den einzelnen 6 Kategorien ermittelt werden, aus denen sich wiederum der erfolgreichste Verein ergab. Es hört sich nicht nur kompliziert an... nein, es war auch kompliziert, sodass es nur mit Computerunterstützung möglich war. Aber schlußendlich standen die Gewinner der Kategorien fest und es konnte nun mit dem Higlight des Tages weitergehen. Der Verleihung des 1. Hobbits-Club-Champion-Cups.

Gegen 20 Uhr war alles vorbereitet und die Vereinsvertreter der Kategoriensieger wurden nach und nach über den roten Teppich nach vorn, auf den Platz gebeten.

In der Kategorie "schönster Punkt" konnten sich die Spieler des TC Rot-Weiß Salzkotten-Verne das rote T-Shirt sichern. Sieger im "ältesten Doppel" wurden die Damen und Herren des RTC Rödinghausen und das Shirt für die "meisten Teams", auch "TC Rudel" genannt, ging an die Gastgeber, dem FC Stukenbrock.

Als "Kullerball-König" können sich nun seit dem 12.6.2011 die Herren vom TC Herford schimpfen. Mit dem Titel "Spielesammler" in der Kategorie "meisten gewonnenen Spiele" konnten sich erstmals die "Weizenkönige" des TC Rot-Weiß Salzkotten-Verne schmücken. Die sechste und letzte Kategorie "meisten gewonnen Matches" sicherten sich als "Punktegeier" die 3 Damendoppel des TC Grün-Weiß Schloß Holte.




Zwar standen nun die einzelnen Sieger der sechs Disziplinen fest, aber niemand konnte ahnen, wer den nun der Gewinner des Hobbits-Cup war.

So begann Turnierleiter Berry, mit dem "Pott" in der Hand, einen Vereinsvertreter nach dem anderen vom Siegerteppich zu verweisen, so das zum Schluß nur noch einer übrig blieb.

 

Und der Sieger des 1. Hobbits-Cups hieß: FC STUKENBROCK.

 

Unter einem Konfetti(niesel)regen und einem "echten" Feuerwerk wurde das "Ding" in die Höhe gestreckt, in Begleitung eines tosenden Applaus von den Rängen. Im Anschluß daran startete dann die Players-Night mit einem von der Krombacher gesponserten Fäßchen und Drinks in allen Formen und Farben.

Die Stimmung auf der Anlage war überragend und alle waren sich einig im nächsten Jahr wieder dabei zu sein, bevor alle Startplätze weg sind, den sowas hatte die Hobbytenniswelt bis dato noch nicht gesehen.

 

 

 

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